Achtung, im Sinne der Gesetzgebung ist der nachfolgende Beitrag Werbung. So mache ich das gerne!

In Hamburg hatten vor etwa 5 Jahren zwei damals 14 und 15 Jahre alte Schüler die Nase davon voll, mit Warnwesten und ähnlich uncoolem Reflektorzeugs behängt Fahrrad zu fahren. Es musste etwas Modisches und Praktisches her, mit dem man im Straßenverkehr auffällt. Auf dem Markt gab es so etwas nicht, also haben sie selbst angefangen, Taschen und Rücksäcke zu designen.

Jetzt, 5 Jahre, eine Crowdfunding-Kampagne und 10.000 zufriedene Kunden später, soll wohl die Zielgruppe etwas erweitert werden. Laut eines Flyers hatten sich die Gründer überwiegend an Menschen bis 40 gewandt, was auch Erfolg hatte.

So kam dann ein Modell zum Testen zu mir, zum gereiften Speedpedelecbiker. Vielleicht wollen sie aber auch nur wissen, wie sich der Rucksack bei höheren Geschwindigkeiten verhält. Daran glaube ich eher ;-).

Ausgewählt wurde der Daybag von OAK25.

Das Paket war sehr leicht, da sollte ein Rucksack drin sein?

Das war er tatsächlich. Die Briefwaage zeigte stolze 700 Gramm. Schon mal super für ein Daybag mit 17 Litern Inhalt, dick gepolstertem Rücken und gut gepolsterten Trageriemen.

Der Daybag macht einen robusten Eindruck und das Material fühlt sich sehr angenehm nach HighTech an. Dass er wasserfest ist, kann ich mit Hilfe des Frühlings 2021 mehrfach bestätigen. Reinigen ist leicht, die Oberfläche ist sehr glatt. Die Gebrauchsspuren nach 3 Wochen täglichem Gebrauch lassen sich mit einem feuchten Lappen beseitigen.

Echt baff war ich beim Packen: ich hätte nie gedacht, dass ein Standard 15,6 Zoll Laptop hinein geht. Diese Größe ist ja bei jüngeren Menschen eher selten, ich werde oft leicht spöttisch gefragt, warum ich so ein Riesending mit mir rumschleppe. Die Augen, Freunde, die Augen 🙂 .

Das also passt schon mal. Fleissige Leser dieses Blocks wissen, dass ich so oft es geht, mit dem Speedpedelec im Außendienst unterwegs bin. Da kann ich in Bezug auf Klamotten nicht im üblichen Expeditionsstyle auftreten. Die ollen Ortliebs kontrastieren hier immer ein wenig zum gepflegten Business Outfit. Mit dem OAK25-Daybag sieht es da wesentlich besser aus. Alles, was ich brauche, passt rein und meine Kunden finden es auch chic, wenn auch ungewöhnlich. Die meisten sind übrigens über 85 und nehmen selten ein Blatt vor den Mund, Ihr kennt das sicher von Euren Großeltern. Der Looking – Good- Test ist also schon mal bestanden.

Der Tragetest übrigens auch. Das geringe Eigengewicht und die hochwertige Polsterung des Rückenteils und der Trageriemen machen da viel aus. Man spürt es kaum. Der Verstellbereich der Trageriemen ist groß, ich konnte den Daybag perfekt anpassen. Auch bei normaler Speedpeedelec – Geschwindigkeit trägt sich der Daybag sehr angenehm. Da flattert und rutscht nix.

Wie sehr man bei Hitze am Rücken schwitzt und ob das Rückenpolster eher kühlt oder die Wärme am Rücken staut, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Ihr habt den Frühling 2021 ja selbst erlebt.

Und bei Dunkelheit? Ziel der Entwicklung war ja nicht nur Komfort, Qualität und gutes Aussehen. Seht selbst:

Auch bestanden. Wenn Du damit über den Haufen gefahren wirst, war es Absicht. „Hab´ den Radfahrer nicht gesehen, es war dunkel“, gilt nicht!

Einen kleinen Verbesserungsvorschlag habe ich noch dazu: das Reflexband an den Trageriemen sollte bis zum Ende des oberen Riemens gehen. Dann ist man von vorne noch besser zu sehen.

Und die beste Idee zum Schluss: Ihr könnt Euer Produkt bei OAK25 registrieren. In jedem Produkt von OAK25 steckt eine Karte mit QR-Code und Link, mit deren Hilfe ein Finder eine verloren gegangene Tasche oder Rucksack dem Eigentümer zukommen lassen kann.

So: die Mission „Ältere begeistern“ hat bei mir schon mal verfangen. Ich bin davon überzeugt, dass uns die beiden jungen Gründer von OAK25, Emil und Jakob, noch viel Freude mit frischen Ideen bereiten werden.

Wer mehr über die Beiden wissen möchte, klickt bitte hier

Kategorien: Ausrüstung

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